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Die 67 m hohe Siegessäule wurde von 1869 bis 1873 nach Plänen von Johann Heinrich Strack gebaut. Über 285 Stufen gelangt man zum Sockel der Viktoria. Vier große Bronzereliefs wurden 1945 entfernt, drei von ihnen fand man bald darauf in Berlin wieder, doch erst 1986 tauchte die vierte in Paris auf und wurde wieder an alter Stelle angebracht.
Die Siegessäule wurde zur Erinnerung an Preußens Feldzüge von 1864 gegen Dänemark,1866 gegen Österreich und 1870/71 gegen Frankreich auf dem damaligen Königsplatz (Platz der Republik) errichtet. Kaiser Wilhelm 1. weihte sie 1873, drei Jahre nach der Schlacht von Sedan ein. |
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Das Denkmal besteht aus einem Granitsockel, einem von 16 Säulen getragenen Rundbau und der eigentlichen, aus Sandstein bestehenden Säule, die mit vergoldeten französischen Geschützrohren geschmückt ist. Die 8,3m hohe und 35t schwere goldene Siegesgöttin ist von Friedrich Drake entworfen worden. Als Ganzes stellt das Denkmal für die drei sogenannten Einigungskriege eine Art Sieges-Fackel dar. Weil sie Hiltlers Nord-Süd-Achse im Weg stand, ließ er sie 1938 durch seinem Baumeister Albert Speer von ihrem angestammten Platz vor dem Reichstag umsetzen. Heute am großen Stern gelegen, hat der Besucher von der Aussichtsplattform einen hervorragenden Blick über die Stadt. |