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Eine der schönsten Brücken Berlins ist die Oberbaumbrücke. Die seltsam anmutende Bezeichnung hat Ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert: Damals führte an dieser Stelle eine Holzbrücke über die Spree. In der Mitte befand sich eine Klappvorrichtung in Form eines riesigen Baumstammes, der allabendlich die Durchfahrt sperrte, damit sich kein Schiff im Schutze der Dunkelheit unverzollt einschmuggeln konnte. Die zweite Zollstelle - das Gegenstück im Unterbaum - befand sich in der Nähe des heutigen Reichstages. |
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Der heutige Backsteinbau erinnert mit seinen sieben Brückenbogen, Türmchen und Erkern an eine mittelalterliche Stadtmauer und wurde in den Jahren 1895 / 96 erbaut. Bis 1989 war die Oberbaumbrücke Grenzübergang für Fußgänger zwischen Ost- und Westberlin. Inzwischen wurde diese wichtige Verbindung für den Auto- und Fußgängerverkehr wieder voll hergestellt. Außerdem fährt seit 1995 auch die U-Bahn über diesen Verbindungsarm. |