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1961 wurde bei Nacht und Nebel Berlin innerhalb von Stunden mittels Betonpfeilern und Stacheldraht von den Machthabern des ehemaligen Ostblocks geteilt - und West-Berlin eingepfercht. West-Berlin war zur "Insel" geworden. In den ersten Tagen konnten noch Tausende über Stacheldrahtwälle fliehen, aus Fenstern springen, durch U-Bahntunnel oder Flüsse entkommen. Doch der "Antifaschistische Schutzwall" wurde immer perfekter und undurchdringbarer: Die Maueranlage rund um West-Berlin war 166 km lang 4 m hoch. 295 Beobachtungstürme, 43 Erdbunker, ungezählte Panzersperren, Alarmzäune, Selbstschußanlagen, Stolperdrähte, Fallgruben und Blendscheinwerfer auf einem geharkten, herbizidverseuchten Todesstreifen mit 262 Hundelaufanlagen machten die Absperrung fast perfekt. Die Mauer verlief auf den Bezirksgrenzen des Berlins von |
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1938, davon 46 km quer durch das Stadtgebiet, bewacht von 14.000 DDR-Grenzsoldaten. 77 Menschen verloren bei Fluchtversuchen Ihr Leben. Für Besucher ist die wichtigste Anlaufadresse zu diesem Thema der "Checkpoint Charlie". Hier werden in einem Museum unzählige Filme, Bilder, Reportagen und originale Gegenstände aus dieser Zeit ausgestellt.
Heute kann man an der Strahlauer Allee noch ein 1,3 km langes Stück Mauer erleben: Die "East Side Gallery". Aus Anlaß der Maueröffnung bemalten im Frühjahr 1990 unter der Leitung der Schottin Chris McLean 118 Künstler dieses Stück Mauer an der Spree. 1992 wurde diese Open-Air-Galerie unter Denkmalschutz gestellt. Da einige Bilder in einem sehr schlechten Zustand sind, entschloß man sich 1996, diese völlig neu zu malen.
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