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Berlin, an der Spree gelegen, entstand aus zwei Ortschaften, Berlin und Cölln. Beide Orte erhielten unter der Regierung der Markgrafen Johann I. und Otto III. im Jahre 1237 Stadtrechte. 1442 baute der Hohenzoller Friedrich II., genannt der Eiserne, ein Schloß; damit verlor die Stadt ihre Selbständigkeit.
Seit 1486 war Berlin nun ständig Regierungssitz der brandenburgischen Kurfürsten.
Im Dreißigjährigen Krieg sank die Einwohnerzahl der Stadt auf 6000. Großen Aufschwung nahm Berlin unter dem Großen Kurfürsten, der 1685 die Hugenotten in die Stadt rief. Friedrich Wilhelm I. und Friedrich der Große machten Berlin zur führenden |
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Industriestadt Preußens, und so zählte im Jahre 1786 Berlin 147 000 Einwohner. 1810 wurde die Berliner Universität eröffnet.
Nach den Freiheitskriegen wuchs die Stadt 1861 auf eine halbe Million Einwohner. Nachdem Berlin 1871 unter Kaiser Wilhelm I. Reichshauptstadt geworden war, entwickelte sie sich rasch zur Millionenstadt. Nach dem 1. Weltkrieg Abdankung der Hohenzollern.
1920 entstand durch Eingemeindung Groß-Berlin, und schon 1939 hatte die Stadt 4,3 Millionen Einwohner. Durch den Zusammenbruch 1945 wurde Berlin Viersektorenstadt. 1961 Bau der Mauer in Berlin. |